Filme Kontakt Startseite - Aktuelles Filme
 


 programmkino rex > filmreif-Sommerfestival

FilmreifSommerfestival

Auch in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen wieder die schönsten Filme der letzten Monate zum günstigen Festival-Preis.
 
Erleben Sie im Rahmen unseres filmreif Sommerfestivals großes Kino noch einmal auf der Kinoleinwand.
 
Unser besonderes Highlight für alle echten Filmfans: Wir verdoppeln die CineCard Premium-Punkte Ihrer filmreif Sommerfestival-Kinotickets für alle Vorstellungen bis einschließlich 04.07.2011.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Lady

Donnerstag, 28.06.

Montag, 02.07.

17:30, 20:30

1988 kehrt Aung San Suu Kyi nach Jahren aus Oxford, wo sie mit ihrem Mann und den beiden Söhnen gelebt hat, in ihre Heimat Myanmar zurück. Die Mutter ist schwer krank, im Land regt sich der Widerstand. Dem Sturz von General Ne Win folgt aber nicht die erhoffte Demokratisierung, vielmehr unterdrückt die neue Militärjunta jeglichen Widerstand. Die National League for Democracy (NLD) formiert sich, Suu Kyi wird als Generalsekretärin bestellt. 1990 gewinnt sie die Wahlen - doch die Machthaber negieren das Ergebnis und stellen die Parteivorsitzende unter Hausarrest.
Nah an die Fakten hält sich Luc Besson bei seinem sorgfältig gestalteten Biopic, das im Ton - der Titelheldin verpflichtet - ruhig und überlegt bleibt. In wunderschöne Bilder - gefilmt wurde primär in Thailand und Myanmar - verpackt Kameramann Thierry Arbogast die packende Story, macht die Schönheit des Landes sichtbar und seine (Un-)Kultur begreifbar. Getragen wird dieses Familienepos, bei dem Politik und Privates untrennbar miteinander verbunden sind, von Michelle Yeoh, die ihren komplexen Part mit Würde, Leidenschaft und Willenskraft füllt - ganz wie die echte Suu Kyi.

Frankreich, Großbritannien 2011, Laufzeit: 133 Min., Regie: Luc Besson, Darsteller: Michelle Yeoh, David Thewlis, Jonathan Raggett

 

Bel Ami

Freitag, 29.06.

Dienstag, 03.07.

18:00, 20:30

Georges Duroy, ohne Beruf und mittellos, zieht um 1890 nach Paris. Zu Reichtum, Ruhm und Einfluss will er es in der brodelnden Seine-Metropole bringen - und das um jeden Preis. Der attraktive Verführer steigt dank seines unwiderstehlichen Charmes und der nötigen Portion Sex-Appeal schnell zum umschwärmten Liebling der feinen Gesellschaft auf. Schlüssel zum Erfolg sind die Ehefrauen einflussreicher Gentlemen, die "Bel Ami" alle Türen öffnen. Im Eiltempo macht der skrupellose Galan als Journalist Karriere und begibt sich aufs glatte Politparkett.
"Twilight"-Star Robert Pattinson setzt wieder auf gutes Aussehen und Killercharme, diesmal als durchtriebener Verführer, dem die Frauen, bestens besetzt mit Uma Thurman ("Kill Bill"), Christina Ricci ("Sleepy Hollow") und Kristin Scott Thomas ("Der englische Patient"), reihenweise verfallen. Declan Donnellan und Nick Ormerod geben mit ihrer ebenso eleganten wie bissigen Neuverfilmung von Guy de Maupassants berühmtesten Roman ein stilsicheres Regiedebüt, das dank geschliffener Dialoge, erlesener Kostüme und eines aufwendigen Produktionsdesigns besticht.

Großbritannien 2011, Laufzeit  102 Min., Regie: Declan Donnellan, Nick Ormerod, Darsteller: Robert Pattinson, Uma Thurman, Christina Ricci

 

Ziemlich beste Freunde

Samstag, 30.06.

17:30, 20:30

Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.
Kein kitschiges Behindertenmärchen, sondern eine Reflexion darüber, was es heißt, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben und von der Hilfe anderer abhängig zu sein, sich gegen Mitleid wehren zu müssen. Von einer wahren Geschichte inspiriert, erzählt die Tragikomödie mit viel (Galgen-)Humor, aber auch mit Ernsthaftigkeit und ohne Larmoyanz, Pathos oder einen falschen Ton von einer Freundschaft, die zwei Menschen das Überleben ermöglicht. Auch eine soziale Metapher auf das alten in Privilegien verhaftete Frankreich und das neue und vitale, das in Zukunft auf junge Einwanderer baut.

Frankreich 2011, Laufzeit: 112 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache, Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny

 

Der Gott des Gemetzels

Sonntag, 01.07.

Mittwoch, 04.07.

18:00, 20:30

Zwei Ehepaare, Penelope und Michael respektive Nancy und Alan, stehen sich als Gastgeber und Gäste gegenüber. Penelope und Michaels Sohn hat bei einer Schlägerei zwei Zähne eingebüßt und Nancy und Alans Jungen als Täter genannt. Jetzt will man sich aussprechen, entschuldigen beziehungsweise verzeihen, über alles reden. Zunächst geht es noch gesittet zu, der gemütliche Michael reicht die Hand zur Versöhnung. Da eskaliert die Lage. Die beiden Parteien beginnen sich aufs Schlimmste zu beharken.
Verfilmung des gleichermaßen populären wie erfolgreichen Theaterstücks "Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza, die einen scharfsinnigen Blick hinter die Kulissen der Bürgerlichkeit wirft. Die französische Theaterautorin hat gemeinsam mit Regisseur Roman Polanski die Drehbuchadaption übernommen, den Schauplatz vom gutbürgerlichen Paris nach Brooklyn versetzt. Neben den groß aufspielenden Stars Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly besticht das Szenenbild von Dean Tavoularis ("Der Pate").

Frankreich, Deutschland u.a. 2011, Laufzeit: 79 Minuten, Regie: Roman Polanski, Darsteller: Kate Winslet, Jodie Foster, Christoph Waltz